Montag, 8. Juni 2009

Poesie des Lebens




Zwischen Berg und Tal.
Zwischen Himmel und Erde.
Zwischen Stadt und Land.
Zwischen Seiten und Speichen.
Zwischen dem Vorher und dem Jetzt.
Zwischen dem Jetzt und dem Später.
Zwischen dem was war und dem was sein wird.
Zwischen den Zeilen und zwischen den (Atem)Zügen.
Zwischen der Geburt und dem Tod.
Spielt das Leben.
Berüscht, verrückt, entzückt.
Begeistert, gemeistert, geleistet.
Bestürmt, bekümmert, entrückt.

Ich auf dem Literaturfest (neben Nora Gomringer).
Ich auf dem Weg zum Gipfel der Kampenwand (im Sattel).

Das Ich bleibt das gleiche.
Und ist niemals nur das.
Vor Verzückung gelacht.
Tief geseufzt (bei Nora Gomringers Gedichten) und
laut gekeucht (beim Anstieg vor der Gori-Alm).
Immer im Leben.
Mittendrin. Mit hochrotem Kopf und rotem Mund.
Geküsst. Vor Verzückung. Den Mann, der auf dem Weg zur Kampenwand auf mich wartete.
Um eines dieser Fotos zu machen.
Voll Posie.

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